Silke Grangl


Vita

Mag.a Silke Grangl
+43 664 912 80 64
grangl@gesundheitspunkt.at
silkegrangl@gmx.at

Psychologin
Individualpsychologische Beratung
Counselor, BVPPT
Encouraging Coach AD
Encouraging Basis & Encouraging Master Trainerin Schoenaker Konzept
Encouraging Trainerin für Kinder & Jugendliche
Encouraging Trainerin für Arbeit & Beruf
Mototherapeutin
Psychomotorikerin
Pädagogin

„Es ist nie zu spät – aber immer höchste Zeit.“
– Alfred Adler

Input

Zugehörigkeit als Schlüssel zur psychischen Gesundheit.
Nur wer sich zugehörig fühlt, wird für die Gemeinschaft und ihr Funktionieren Verantwortung übernehmen.

Befragungen, Umfragen und das persönliche Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zeigen aktuell eine besorgniserregende hohe psychische Belastung der jungen Generation. Ängste, Stress, Konflikte, Mobbing, Ausgrenzung, ein schlechtes Klima in der Klasse, in der Familie, in verschiedenen Gruppen, spiegeln das Problem der Belastungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wider.

Zugehörigkeit ist ein menschliches Grundbedürfnis, das uns Sicherheit, Identität und Bestätigung gibt. Schon Alfred Adler, der Begründer der Individualpsychologie, sah das Gemeinschaftsgefühl als einen zentralen Faktor für die psychische Gesundheit an. Adler glaubte, dass alle Menschen nach Zugehörigkeit streben und dass Störungen des Gemeinschaftsgefühls zu Minderwertigkeitskomplexen, Aggressionen oder Isolation führen können.

Fühlen sich Menschen in einer Gemeinschaft nicht zugehörig, versuchen sie alles, um in irgendeiner Form eine Zugehörigkeit zu erreichen, teils mit ungesunden und negativen Methoden. Alles ist besser als nicht gesehen zu werden. Das erträgt der Mensch nicht.

Zugehörigkeit ist ein Stabilitätsfaktor. Nur wer sich angenommen und wahrgenommen fühlt, wird für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen. Psychisch belastende Kinder und Jugendliche haben oft in mehreren Bereichen ihres Lebens die Zugehörigkeit verloren. Infolgedessen ist der Mensch nicht in der Lage den Aufgaben, die das Leben stellt, gewachsen zu sein und persönliche Herausforderungen zu meistern. Beziehungen werden nicht angemessen und respektvoll gelebt. Das belastet.

Was braucht es aus Sicht der Individualpsychologie, dass der Mensch psychisch und geistig gesund ist?

Wie kann man Zugehörigkeit fördern, damit sich unsere Kinder und Jugendlichen öffnen und ihre Verantwortung, sich selbst und der Gemeinschaft gegenüber, entwickeln, erkennen und leben?