Kärnten setzt ein Zeichen für Kinderschutz

16.06.2026

Gewaltprävention beginnt lange bevor Konflikte eskalieren. Sie entsteht dort, wo Kinder und Jugendliche erleben, dass sie geschützt, ernst genommen und respektvoll behandelt werden. Umso wichtiger sind starke Partnerschaften zwischen Familien, Bildungseinrichtungen, Vereinen, Institutionen und Politik.

Mit einer finanziellen Förderung des Österreichischen Präventionskongresses und des Österreichischen Präventionspreises setzt das Land Kärnten ein Zeichen für Gewaltprävention, Kinderschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Landeshauptmann Daniel Fellner und Landesrat Peter Reichmann betonen dabei die Bedeutung frühzeitiger Präventionsarbeit und eines respektvollen Miteinanders.

Landeshauptmann Fellner: „Kinderschutz ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft“

Landeshauptmann Daniel Fellner unterstreicht die zentrale Bedeutung von Prävention und frühzeitigem Handeln:

„Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen ist eine der wichtigsten Aufgaben, die wir als Gesellschaft haben. Er beginnt nicht erst dann, wenn Probleme sichtbar werden, sondern viel früher, bei der Prävention, bei der Sensibilisierung und bei der gemeinsamen Verantwortung, aufmerksam hinzusehen und zu handeln.

Gewalt- und Mobbingprävention sowie ein wirksamer Kinderschutz sind für mich deshalb nicht nur politische Themen, sondern eine persönliche Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht, sicher aufzuwachsen, respektvoll behandelt zu werden und sich frei von Angst, Ausgrenzung oder Gewalt entwickeln zu können. Dafür braucht es das Zusammenspiel von Familien, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Institutionen. Präventionsarbeit hilft dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Gerade im Bereich Mobbing ist es entscheidend, Sensibilität zu schaffen und deutlich zu machen, dass respektloses Verhalten, egal ob im echten Leben oder auf Social Media, niemals folgenlos bleibt.

Es ist unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass diesem wichtigen Thema der Raum und die Bedeutung zukommen, die es verdient. Kinderschutz ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Nur wenn wir Kinder und Jugendliche stärken, schützen und begleiten, schaffen wir die Grundlage für ein respektvolles Miteinander und eine starke Gesellschaft.“

Landesrat Reichmann: „Die Grundlage für ein gutes Aufwachsen“

Auch der Landesrat für Kinder- und Jugendschutz, Peter Reichmann, sieht in Prävention, Kinderschutz und einem respektvollen Miteinander wesentliche Voraussetzungen für eine positive Entwicklung junger Menschen:

„Gewalt- und Mobbingprävention, Kinderschutz und ein respektvolles Miteinander sind für mich keine Nebenthemen, sondern die Grundlage für ein gutes Aufwachsen. Kinder und Jugendliche können nur dann ihre Talente entfalten, wenn sie sich sicher, wertgeschätzt und ernst genommen fühlen.

Als Bildungs-, Kinder- und Jugendhilfereferent ist es mein Anspruch, Schulen, Familien, Jugendorganisationen und die Kinder- und Jugendhilfe noch stärker zu vernetzen und gemeinsam Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Ausgrenzung, Gewalt und Diskriminierung keinen Platz haben.

Bildung bedeutet für mich weit mehr als Wissensvermittlung – sie bedeutet auch Wertevermittlung, Zusammenhalt und den Mut zur Haltung. Jedes Kind in Kärnten soll die Gewissheit haben, geschützt zu sein, gehört zu werden und seine Zukunft in einem Umfeld des Respekts gestalten zu können.“

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die Herausforderungen rund um Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung betreffen unsere gesamte Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass Politik, Bildungseinrichtungen, Vereine, Familien und zivilgesellschaftliche Initiativen an einem Strang ziehen.

Wir bedanken uns herzlich bei Landeshauptmann Daniel Fellner, Landesrat Peter Reichmann und dem Land Kärnten für die Unterstützung des Präventionskongresses und des Präventionspreises sowie für ihr klares Bekenntnis zu Kinderschutz, Gewaltprävention und gesellschaftlicher Verantwortung.

Gerade Präventionsarbeit lebt von Menschen und Institutionen, die Verantwortung übernehmen und bereit sind, in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen zu investieren. Die Unterstützung des Landes Kärnten ist dafür ein ermutigendes Beispiel.