| Auftaktveranstaltung 22. November 2010 |
Kongress, 1. Tag 24. November 2010 |
Kongress, 2. Tag 25. November 2010 |
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9.30–12.30 Uhr
Workshops (congress) | Workshops (extern) | Workshops für Schulklassen | Praxisforen
- Workshops in den congress-Räumlichkeiten.
Einige Workshops finden an beiden Tagen statt.
(max. 25 Personen pro WS) - Externe Workshops in den Institutionen Mafalda , Jugendstreetwork und Schlupfhaus.
(max. 25 Personen pro WS, max. 16 Personen bei Jugendstreetwork) - Externe Workshops für Kinder und Jugendliche an der „Pädagogischen Hochschule Steiermark – Campus Hasnerplatz“
und im Polizeistützpunkt West in Graz.
(zur Anmeldung werden Sie an die Kinder- und JuniorUNI Graz weitergeleitet)
Praxisforen mit max. 45 Personen.
| Workshop Congress (WS16) | Starke Sache! Selbstbewusstsein statt Gewaltbereitschaft bei Jungen fördern Dieser Workshop findet auch am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt (= WS 2) |
Mag. Romeo Bissuti Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Leiter des MEN (Männergesundheitszentrum) |
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„Starke Sache! Selbstbewusstsein statt Gewaltbereitschaft bei Jungen fördern.“ Burschen und Jungen zählen sowohl bei den Tätern wie auch bei den Opfern zu den Hauptgruppen der von Gewalt Betroffenen. Es ist in der pädagogischen Arbeit daher wichtig, diesem Gender Aspekt in der Gewaltprävention Rechnung zu tragen. Im Workshop wird es deshalb darum gehen, die Hintergründe dafür aus geschlechtssensibler Sicht zu erhellen. Ziel ist es, den Jungen Wege zu einem guten Selbstbewusstsein zu ermöglichen und einen Lebensentwurf als Junge/Mann anzuregen, bei welchem zB. demonstrative Gewaltbereitschaft als Vehikel zur Selbstaufwertung weniger wahrscheinlich wird. Dazu werden Ansätze und praxisgerechte Methoden für eine Jungenarbeit erarbeitet, die gewaltpräventive Ressourcen bei den Jungen fördern.
Biographie Klinischer- und Gesundheitspsychologe; Leiter des MEN Männergesundheitszentrums; Obmann der White Ribbon Österreich Kampagne; Mitarbeiter der Wiener Männerberatung; freier Fortbildner zu Männerthemen.
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| Workshop extern (WS17) | Was, wie, wann, wer, wieviel? Wie finde ich mich im Urwald der Ernährungsideologie zurecht? Workshop für Jugendliche (Schulklassen) an der „Pädagogischen Hochschule Steiermark – Campus Hasnerplatz“ (8010 Graz, Hasnerplatz 12) von 9–11 Uhr Anmeldung an der JuniorUNI Graz |
Univ.-Prof.in Dr.in med. Marguerite Dunitz-Scheer „Bunter Vogel“; Kinderfachärztin, Regisseurin, Psychotherapeutin, Buchautorin, Forschungsschwerpunkt: Sondenkinder, Non-verbale Kommunikation |
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Was, wie, wann, wer, wieviel? Liebe Kids und Teens! In diesem Workshop habt Ihr Gelegenheit, Fragen über die Theorie der so genannten gesunden Ernährung sowie Essstörungen zu stellen, auch gerne über Freunde und Bekannte.
Biographie „bunter Vogel“; Kinderfachärztin, Regisseurin, Psychotherapeutin, Buchautorin, Forschungsschwerpunkt: Sondenkinder, Non-verbale Kommunikation
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| Workshop Congress (WS7) | Migranten Banden – Mythos oder Realität (Teil 2) Der 1. Teil dieses Workshops findet am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt. Anmeldung nur für beide Teile möglich! |
Prof. Srdjan Mijalkovic Verein Wiener Jugendzentren; Pädagoge, Theaterwissenschaftler, Balkan-Experte |
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Migration und Gewalt: Migranten Banden/ Mythos oder Realität Ist Migration und das Zusammenleben ein permanenter Konflikt oder eine Chance für eine neue Qualität des Zusammenlebens? Wer und was braucht Integration? Diskussion und Reflexion der gesellschaftlichen Bilder und Stereotypen über MigrantInnen unter der Betrachtung von gesellschaftlichen (Des-) Integrationsprozessen. Gemeinsame Suche nach den optimalen Wegen zur Gewaltprävention auf strukturellen und institutionellen Ebenen im Hinblick auf die Situation und Bedürfnisse der Jugendlichen in Stadtteilen. „Beteiligung der Jugendlichen im gemeinschaftlichen Leben“: Ein Projekt und mögliche Ansätze zur Förderung der Gemeinschaftressilienz und der eingeschlafenen Ressourcen. Gemeinsame Entwicklung von Interventionsmaßnahmen am konkreten Beispiel.
Prof. Srdjan Mijalkovic Verein Wiener Jugendzentren;
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| Workshop Congress (WS18) | Soziales Verhalten
in Jugendkulturen und gegenüber Jugendkulturen |
DI Mag. Hanns Jörg Pongratz Pädagogische Hochschule Steiermark, Mitglied von ÖZEPS (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung u. soziales Lernen), Salzburg |
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Soziales Verhalten in Jugendkulturen und gegenüber Jugendkulturen Ausgangspunkt der Ausführungen und Diskussionen werden informelle Forschungsergebnisse darstellen, quasi aussagekräftige „Abfallprodukte“ von Lehrveranstaltungen. Freilich soll es im Workshop um mehr gehen: Inwieweit spielen Jugendkulturen vor dem Hintergrund der Durchdringung durch soziale Netze und Individualisierung überhaupt eine Rolle? Inwieweit wird Intoleranz, etwa gegen Migrant/inn/en oder Gewaltbereitschaft durch die Interviews erahnbar? Wie steht es um das Spannungsfeld zwischen vermeintlicher Vielfalt und medialer Vereinheitlichung. Ist das Motto „Lebe dein Leben“ tatsächlich nur auf die Jugend beschränkt? Oder: Es mag schon als kurios anmuten, dass in Schulen Kleidungsvorschriften gegen Kappen, bauchfreie „Leiberln“ oder das Küssen in der Schule diskutiert werden, als gäbe es dort nicht die Aufgabe Heterogenität ernst nehmen zu müssen. Vielleicht ist man kurioserweise insofern in manchen Schulen von Jugendkulturen stärker betroffen als die Jugendlichen selbst. Und: Vielleicht brauchen überhaupt auch die Erwachsenen diese Einteilung nach Jugendkulturen um sich selbst orientieren zu können? Die Jugend sieht sich heute einem Sozialisationsprozess gegenüber, der nicht wenig von ihnen abverlangt. Dabei ist sie viel „normaler“ als viele annehmen wollen. Hat sich überhaupt etwas verändert? Wieso hat sich die Elterngeneration in den 70er Jahren derart um unsere Zukunft gesorgt, weil wir von einer anderen Welt geträumt haben. Und dies teilweise auch erreicht haben: Die Musik von damals gehört zu den Bausteinen unserer heutigen kulturellen Vielfalt. „The times they are a’changin‘“ oder: Soziales Verhalten in Jugendkulturen und gegenüber Jugendkulturen.
Biographie Geboren 1953 in Graz. Bis 1979 Studium der Technischen Mathematik an der TU Graz. 1975 bis 1982 Programmiertätigkeit in diversen Softwarehäusern. 1983 bis 1989 Universitätsassistent an der TU Graz. Forschungsfelder: Bildschirmtext und Computersicherheit. Ab 1989 Lehrer für diverse Informatik-Fächer an der HTL Graz-Gösting (BULME). Mitwirkung am dortigen „Modellklassenkonzept“ (Projektorientierter Unterricht, fächerübergreifender Unterricht, Soziales Lernen, Unterrichten im Team). 1992 bis 1998 Studium der Soziologie an der KFU Graz. Ab 1992 Tätigkeit am Pädagogischen Institut Graz als Seminarleiter („Soziales Lernen“) bzw. Referent bei zahlreichen Österreich weiten Seminaren und an der Universität Wien („Schulentwicklung“). Mitglied des ministeriellen Arbeitskreises „Forum Soziales Lernen“. Ab 1999 Lehr- und Forschungstätigkeit an der Berufspädagogischen Akademie des Bundes in Graz. Auslandsaufenthalte in Irland, Norwegen und Bulgarien. Derzeit Hochschullehrer an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Pädagogische Soziologie, Jugendsoziologie, Techniksoziologie, Soziales Lernen, wissenschaftliches Arbeiten, angewandte Humanwissenschaften, Schulentwicklung. Mitglied des Kernteams von ÖZEPS (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen) in Salzburg.
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| Praxisforum Congress (Pf19) | Reden mit den Schwierigen Interaktiver Workshop – Videogestützte Analyse von Interaktion zwischen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Bezugspersonen Dieses Praxisforum findet auch am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt (= PF 8) |
Dr. Jürgen Schmetz Kinder- und Jugendarzt; Leitung des Instituts für Prävention und Frühintervention im Kindes- und Jugendalter Hamburg/Deutschland Nicolas Schmetz Langjährig tätig in der Jugendarbeit; Studium der Soziologe (Diplom 2009); zurzeit in Ausbildung zum Grundschullehrer; freier Mitarbeiter im Institut für Prävention und Frühintervention |
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Reden mit den Schwierigen Interaktiver Workshop – videogestützte Analyse von Interaktion zwischen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Bezugspersonen. Beziehungen zwischen Menschen sind nicht nur beglückend. Bereits in jungen Familien sind Gefährdungen der Beziehungen sichtbar. Das Miteinander zwischen den Aufwachsenden und ihren Familien oder dem wachsenden sozialen Umfeld (Kindergarten, Schule, Arbeitswelt) braucht ständige Fortentwicklung. Für eine erfolgreiche Begleitung von Entwicklung und ihren Gefährdungen braucht es eine präzise Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen durch Eltern und Professionelle. Aus der Sicht eines Kinder- und Jugendarztes werden Situationen von gemeinsamen Glück und gemeinsamen Spannungen für das Alter 0-18 erörtert. Ziel des Workshops ist, mit den TeilnehmerInnen, sich anbahnende Schwierigkeiten zu erörtern und so eine Frühintervention zu ermöglichen. Der Workshop richtet sich an alle, die beruflich mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien arbeiten. Ferner an interessierte Laien und alle die an einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung mitarbeiten. Es wird dafür geworben, die eigenen kommunikativen Fähigkeiten zu überdenken und in einem neuen Licht noch positiver zu bewerten. Es werden neue Möglichkeiten für den praktischen Alltag geboten. Die gezeigten Fallbeispiele werden kommentiert von einem Kinder- und Jugendarzt und einem Diplom Soziologen. Alle Teilnehmer sind eingeladen ihre beruflichen Erfahrungen einzubringen. Teilnehmer können Fragen und Wünsche an die Referenten vorab an folgende Email-Adresse schicken: praeventionschmetz@me.com
Dr. Jürgen Schmetz
Nicolas Schmetz Langjährig tätig in der Jugendarbeit; Studium der Soziologe (Diplom 2009); zurzeit in Ausbildung zum Grundschullehrer; freier Mitarbeiter im Institut für Prävention und Frühintervention
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| Praxisforum Congress (Pf20) | Warum scheitern Präventionsprojekte oder was kann man tun, um Prävention erfolgreicher zu machen? | Mag. Dr. Rainer Schmidbauer Leiter des Instituts Suchtprävention der pro mente OÖ, Leiter des Zertifikatslehrgangs „Sucht- und Gewaltprävention“ an der Pädagogischen Hochschule OÖ |
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Warum scheitern Präventionsprojekte oder was kann man tun, In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung wesentliche Erkenntnisse bezüglich Wirksamkeit von Prävention produziert. Als Fazit kann man festhalten: Präventive Maßnahmen wirken (!) – aber nur unter bestimmten Bedingungen. Im Workshop werden unterschiedlichen Bereiche (Gesamtgesellschaft, Schule, Familie, Betriebe, Gemeinden) anhand konkreter Beispiele diskutiert.
Biographie Rainer Schmidbauer; Mag. Dr. rer. soc.oec.; Studium der Sozialwirtschaft und Doktorat der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; Leiter des Instituts Suchtprävention der pro mente OÖ; Leiter des Zertifikatslehrgangs „Sucht- und Gewaltprävention“ an der Pädagogischen Hochschule OÖ; Mitglied der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung, Mitglied der oberösterreichischen Jugendschutzkommission und Gesundheitskonferenz OÖ; aktuelle Arbeitsschwerpunkte: wissenschaftliche Grundlagen der Sucht- und Gewaltprävention, Drogen- und Präventionspolitik, Masterlehrgang für „Sucht- und Gewaltprävention“
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| Workshop Congress (WS21) | bereits – gewalt – bereit / bereits gewaltbereit |
Prof. Mag. DDr. Peter Schürz Leiter des Institutes für Hochschullehrgänge und Bildungskooperation an der Pädagogischen Hochschule OÖ |
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bereits – gewalt – bereit / bereits gewaltbereit Ausgehend von der Definition „Gewalt“ wird über die Eskalation einer Situation gesprochen. Dabei werden verschiedene Szenarien dargestellt und mit den Workshopteilnehmerinnen Deeskalationsvorschläge erarbeitet. Im Zuge des Workshops kommt es zu Begriffsklärungen wie z.B. Staatsgewalt, Angst, Terror, Kampf, Zwang und Willensfreiheit. Der Autor bringt beispielhaft selbst erlebte Szenen aus dem Kosovokonflikt und versucht einen Transfer in das Klassenzimmer herzustellen.
Biographie Prof. Mag. DDr. Peter Schürz, Jahrgang 1953, Leiter des Institutes für Hochschullehrgänge und Bildungskooperation an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. 1974 Beginn des Lehramtsstudiums der Fächer Geographie und Wirtschaftskunde sowie Leibesübungen an der Universität Salzburg, Sponsion 1979 und Promotion 1983, Professor am BRG Landwiedstraße in Linz und seit 1984 Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Linz, 1995 Beginn des Pädagogikstudiums in Graz, 1997 Promotion, seit 2007 Institutsleiter. Seit 1994 zahlreiche Vorträge und Lehraufträge an in- und ausländischen Institutionen im Fachbereich Geographie, Pädagogik und Soziologie.
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| Workshop extern (WS22) | Grenzüberschreitungen akzeptieren – Streetwork als Verhandlungsmethode in der Werte-Erziehung? Externer Workshop im Jugendstreetwork (8010 Graz, Schönaugasse 12) |
Helmut Steinkellner Jugendstreetworker, Leitung Caritas Jugendstreetwork Graz, Delegierter für internationale Netzwerkarbeit der BAST Österreich Mag.a (FH) Kerstin Stöhr Sozialarbeiterin; Mitarbeiterin im „Centro das Mulheres“ (Projekt für Straßenkinder in Brasilien); Jugendstreetworkerin in Graz |
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Grenzüberschreitungen akzeptieren – Offene Jugendarbeit „jenseits gesetzlicher Rahmung“ – Grundprinzipien und Arbeitsmethoden in Reflexion eigener Wert- & Moralvorstellungen. Welche Möglichkeiten der Verhandlung bleiben jungen Menschen, die zunehmend aus dem öffentlichen Raum zurückgedrängt werden? Im Workshop werden verschiedene Arbeitsmethoden vorgestellt und Grundprinzipien gemeinsam erarbeitet. Anhand praktischer Beispiele aus der Alltagsarbeit sollen die TeilnehmerInnen im 2ten Teil der Einheit ihre eigenen Moral- und Wertvorstellungen reflektieren und in möglichen Lösungsansätzen mit einbeziehen.
Web: http://jugendstreetwork.caritas-steiermark.at/index.php?id=1670
Helmut Steinkellner Bis 2005 Jugendstreetworker, seit 2006 Leitung Caritas Jugendstreetwork Graz (ISMO, Dynamo International)
Mag.a (FH) Kerstin Stöhr Sozialarbeiterin
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| Praxisforum Congress (PF23) | Förderung sozialer und
interkultureller Kompetenzen
in der Schule
Dieses Praxisforum findet auch am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt (= PF 9) |
Mag.a Dr.in Dagmar Strohmeier Psychologin, Universität Wien – Fakultät für Psychologie, Institut für Wirtschaftspsychologie – Bildungspsychologie und Evaluation Mag.a Petra Gradinger Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien – Fakultät für Psychologie, Institut für Wirtschaftspsychologie – Bildungspsychologie und Evaluation |
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Förderung sozialer und interkultureller Kompetenz in der Schule Hauptanliegen des Workshops ist es, den TeilnehmerInnen praxisnah Handlungswissen zur Förderung sozialer und interkultureller Kompetenz in der Schule zu vermitteln. Im (kurzen) theoretischen Teil diskutieren wir relevante Begriffe, stellen neueste Studienergebnisse aus Österreich vor und geben einen Überblick über Präventionsmöglichkeiten. Im praktischen Teil werden Einheiten zur Förderung sozialer und interkultureller Kompetenz aus unserem Präventionsprogramm (WiSK) vorgestellt und auch zum Teil gleich mit den TeilnehmerInnen ausprobiert. Diese Einheiten bestehen aus konkreten Materialien (Arbeitsblättern), sie werden aber erst durch die richtige didaktische Umsetzung zu „echtem“ sozialen Lernen für die SchülerInnen (Stundenbilder). Wir werden nicht nur die Arbeitsblätter besprechen, sondern auch viele Tipps zur didaktischen Gestaltung der Einheiten geben und einige Übungen mit den TeilnehmerInnen auch ausprobieren. Den TeilnehmerInnen werden Materialien für die Präventionsarbeit in Schulklassen (Stundenbilder, Arbeitsblätter, Merkblätter, Spielesammlung) zur Verfügung gestellt.
Mag.a Dr.in Dagmar Strohmeier Mag.a Dr.in Dagmar Strohmeier, Psychologin, arbeitet seit 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Frau Prof. DDr.in Christiane Spiel an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie, Institut für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Erforschung von sozialen Beziehungen in der Schule sowie in der Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Trainingsprogrammen zur Förderung der sozialen und interkulturellen Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit Frau Mag.a Dr.in Moira Atria hat sie das WiSK Programm: Förderung von sozialen und interkulturellen Kompetenzen in der Schule entwickelt. Gemeinsam mit Frau Prof. DDr.in Christiane Spiel hat sie die Generalstrategie zur Gewaltprävention an österreichischen Schulen und Kindergärten „Gemeinsam gegen Gewalt“ entwickelt.
Mag.a Petra Gradinger Mag.a Petra Gradinger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie, Institut für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Cyberbullying (Mobbing mit neuen Medien) und E-Learning.
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| Praxisforum Congress (PF24) | Digitale Medien – Sexuelle Grenzüberschreitungen! Dieses Praxisforum findet auch am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt (= PF 11) |
Julia von Weiler Geschäftsführerin von „Innocence in Danger e.V.“, der deutschen Sektion eines internationalen Netzwerks gegen sexuellen Missbrauch |
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Digitale Medien - Sexuelle Grenzüberschreitungen! Die digitalen Medien bieten wundervolle Möglichkeiten des Ausdrucks und des Austauschs. Gleichzeitig bergen sie allerdings auch große Risiken für Kinder und Jugendliche. Sexualisierte Gewalt findet überall statt, auch mittels digitaler Medien. Der Vortrag umfasst die Auseinandersetzung von der Verbreitung Materials kinderpornographischer Ausbeutung bis hin zur sexualisierten Ausbeutung im Chat oder Sozialen Netzwerken.
Biographie Psychologin, Deutschland Julia von Weiler studierte Psychologie an der New York University und der Freien Universität Berlin. Während ihres New Yorker Studiums arbeitete sie beim „Children’s Safety Project“ in New York City, wo sie u. a. missbrauchte Kinder begleitete. Von 1992 bis 1994 arbeitete sie als pädagogische Fachkraft in der „Mädchenvilla“, der damals bundesweit ersten Wohngruppe für missbrauchte Mädchen im Alter von vier bis 14 Jahren in Beckum. Von 1993 bis 2000 war sie Mitglied des Vorstands des Trägervereins – davon 5 Jahre 1. Vorsitzende. Von 1999 bis 2002 unterstützte Julia von Weiler von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Jungen sowie deren Bezugspersonen in einer Kölner Beratungsstelle. Danach übernahm sie bis 2007 die psychologische Fachleitung bei der „Kind in Düsseldorf“ gGmbH, einer stationären Facheinrichtung für Diagnostik und Therapie für gewaltgeschädigte Kinder im Alter von drei bis 12 Jahren (www.kid-facheinrichtung.de). Seit 2003 ist sie die Geschäftsführerin von „Innocence in Danger e.V.“, der deutschen Sektion eines internationalen Netzwerks gegen sexuellen Missbrauch, der sich insbesondere gegen die Verbreitung von Kinderpornographie im und über das Internet einsetzt (www.innocenceindanger.de).
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| Praxisforum Congress (PF25) | Europäische Präventionsmodelle und -strategien bei Jugendgewalt Dieses Praxisforum findet auch am 24. von 14.30–17.30 Uhr statt (= PF 12) |
Dr.in Ireen Christine Winter Universität Wien, Abteilung für Kriminologie, Research Officer (European Crime Prevention Network - EUCPN) |
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Europäische Präventionsmodelle und -strategien bei Jugendgewalt Gewalt und Aggression bei Jugendlichen ist ein Thema, dass sowohl in den Medienberichten als auch in der Politik regelmäßig diskutiert wird. In der Europäischen Union belegen zahlreiche Expertisen professioneller Akteure, wie es zu Aggression und Gewalt bei Kindern und Jugendlichen kommen kann, welche Einflussfaktoren und Verhaltensmaßnahmen relevant sein könnten und welche Präventionsmodelle bzw. vorbeugenden Strategien sich in den jeweiligen Mitgliedsstaaten als effizient oder wirkungslos erwiesen haben. Der Workshop möchte den TeilnehmerInnen anhand internationaler Beispiele die Gelegenheit geben, ausgewählte Präventionsprojekte und Empfehlungen zur Bekämpfung von Jugendgewalt kennen zu lernen, zu diskutieren und interaktiv aufzubereiten.
Biografie
(Forschungsschwerpunkte: Kriminalprävention, Strafvollzug)
2009 bis dato: Dozentin im Bachelor-Studiengang „Polizeiliches Führungsmanagement“, Fachhochschule Wiener Neustadt
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| Workshop extern (WS26) | Kids im Netz – Was geht ab? Workshop für Jugendliche (Schulklassen) an der „Pädagogischen Hochschule Steiermark – Campus Hasnerplatz“ (8010 Graz, Hasnerplatz 12) von 9–12 Uhr Anmeldung an der JuniorUNI Graz |
BezInsp Adolf Wöss Kriminalbeamter, Präventionsschwerpunkte: Gewaltprävention und Jugendarbeit, Zielgerichtete Gewalt an Schulen – Amoklagen, Jugendgewalt und neue Medien GrInsp Alexander Geyrhofer Präventionsbeamter im Bereich Sucht– und Jugendgewaltprävention |
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Kids im Netz – Was geht ab? Realitätsnahe Computerspiele und die virtuellen Surf- und Chatwelten haben eine sagenhafte Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche und machen es notwendig, dass LehrerInnen sich immer wieder neu mit solchen lebensweltlichen Wirklichkeiten und deren Auswirkungen befassen, um auch in diesem Lernbereich wirkungsvoll begleiten zu können. Durch praxisnahe Beispiele und Übungen werden die Themenbereiche Happy Slapping, Cyber Mobbing (Bulling), Gewaltspiele- und Filme sowie Gefahren in und durch Soziale Netzwerke und Chatrooms besprochen und bearbeitet. Die TeilnehmerInnen erlangen somit Kompetenzen, Gefahren in und durch neue Medien rasch erkennen zu können und präventiv darauf reagieren zu können.
BezInsp Adolf Wöss Kriminalbeamter LKA OÖ – Kriminalprävention: Sonderausbildungen: Lehrgang für dienstführende Wachebeamte, Führungsmanagement und Teamentwicklung, Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Projektmanagement, Gewaltprävention und Jugendarbeit, Zielgerichtete Gewalt an Schulen – Amoklagen, Jugendgewalt und neue Medien.
GrInsp Geyrhofer Alexander Beruflicher Werdegang: Zusatzqualifikationen:
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| Workshop extern (WS27) | Stopp! Workshop für Jugendliche (Schulklassen) an der „Pädagogischen Hochschule Steiermark – Campus Hasnerplatz“ (8010 Graz, Hasnerplatz 12) von 9–12 Uhr Anmeldung an der JuniorUNI Graz |
Mag. Martin Vieregg Mitarbeiter bei InterACT – Werkstatt für Theater und Soziokultur (Darsteller, Workshop- und Projektleitung, Projektkoordination und -organisation, Regie) |
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Stopp! Stopp – das geht zu weit! In diesem theaterpädagogischen Workshop für Jugendliche geht es um das „Stopp-sagen“. Ausgangspunkt sind Alltagssituationen, in denen persönliche Grenzen verletzt wurden. Situationen also, in denen sich die TeilnehmerInnen ungerecht behandelt bzw. verletzt gefühlt haben. Diese werden in kurzen Szenen dargestellt und miteinander bearbeitet. Schlussendlich sagen wir gemeinsam „Stopp“ und machen uns auf die Suche nach Auswegen und möglichen Lösungen. Für den Workshop sind keinerlei darstellerischen Erfahrungen notwendig – bitte bequeme Kleidung mitnehmen!
Biographie Jg. 1976, Studium der Pädagogik, Absolvent des Theaterpädagogik-Lehrgangs „Spielend Leben lernen", Fortbildungen in Öko- und Sexualpädagogik und u.a. bei Augusto Boal (BRA), Lee Breuer (USA), Claudia Buser (D), etc. Seit 1999 als freier Mitarbeiter bei InterACT, seit 2005 angestellt.
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| Workshop extern (WS28) | Ich weiß schon was ich tu (und du mich auch)! Grenzen erkennen, Veranwortung übernehmen! Workshop für Jugendliche (Schulklassen) im Polizeistützpunkt West (8020 Graz, Karlauerstraße 14) von 9–12 Uhr Anmeldung an der JuniorUNI Graz |
GrInsp Heimo Zenz Polizist in Graz im Kriminaldienst – Schwerpunkt Kriminalprävention |
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Ich weiß schon was ich tu (und du mich auch)! Darf ich das eigentlich? Oder ist das strafbar? – Darf man so mit mir umgehen? Ist das noch ok? – Wer ist sich schon ganz sicher, ob er sich im Recht befindet oder weiß welche Rechte und Pflichten er hat? Es gibt Situationen, da sollte man wirklich den Durchblick haben. Nur, wer will schon ein Gesetzbuch lesen? Brauchst du nicht: In diesem Workshop erfährst du ganz unkompliziert, was du bezüglich Jugendschutz und Jugendschutzgesetz unbedingt wissen solltest. So kannst du dir und auch anderen helfen. Ob Gewalt in Schule, Freundeskreis oder Familie, Cyber-Mobbing, sexueller Missbrauch, Drogen etc., jede/jeder könnte davon betroffen sein oder hat vielleicht eine/einen Freundin/einen Freund, der Hilfe braucht. Du erfährst hier, wo du dir Unterstützung holen kannst, wenn es darauf ankommt! Darüber hinaus kannst du deine persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Wünsche einbringen und diskutieren. Es ist wichtig, dass du dir über deine Eigenverantwortung im klaren bist und auch darüber, welche Rechte und welchen Schutz du hast! Auf eine kreative Auseinandersetzung mit dir, freut sich Heimo Zenz!
Biografie Ich bin 50 Jahre, verheiratet und habe eine Tochter (25 Jahre). Nach Abschluss der Pflichtschule erlernte ich einen handwerklichen Beruf. Die Ausbildung schloss ich mit Auszeichnung ab. Anschließend Bundesheer. Seit 29 Jahren Polizist bei der Grazer Polizei. Davon 25 Jahre auf der Polizeiinspektion Lendplatz und 4 Jahre beim Kriminaldienst – Kriminalprävention. Ich übe die Präventionstätigkeit leidenschaftlich und aus Idealismus aus.
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12.30 Uhr
| Pause |
14-17 Uhr
Plenum (Saal Steiermark)
14 Uhr
| Podiums-Diskussion | Podiumsdiskussion mit den WorkshopleiterInnen | |
14.15 Uhr
| Referat | Grenzen (in) der Prävention | Prof. Dr. Martin Hafen Sozialarbeiter und Soziologe, Dozent an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. |
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Grenzen (in) der Prävention „Grenzenüberschreitungen“ sind für die Prävention ein ebenso spannendes, wie vielschichtiges Thema. Die Handhabung der Differenz von „Grenzen setzen“ und „Eigenverantwortung zulassen“ ist ein ebenso anspruchsvolles wie wichtiges Unterfangen, das bei der Erziehung beginnt und beim Einsatz von rechtsstaatlichen Mitteln im Kontext der Prävention endet. Den Grenzüberschreitungen kommt in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Zudem spielt die Vorbildwirkung (der Erwachsenen, des Staates, der Politik) eine zentrale Rolle, wenn es um das „Grenzen setzen“ und um die Frage der Sanktionierung von Grenzüberschreitungen bei Kindern und Jugendlichen geht. Das Thema „Grenzen“ zeigt aber auch, wie fließend die Grenzen der Prävention zu andern Interventionsbereichen (wie der Pädagogik oder dem Rechtsstaat sind). Im Referat sollen diese unterschiedlichen Aspekte, die mit dem Thema „Grenzen“ verbunden sind, aus einer system- und differenztheoretischen Perspektive beobachtet und mögliche Konsequenzen für die Prävention aufgezeigt werden.
Biographie Prof. Dr. Martin Hafen, Sozialarbeiter und Soziologe, Dozent an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Verantwortlicher Kompetenzzentrum Prävention und Gesundheitsförderung, hat im Rahmen seiner Dissertation auf der Basis der soziologischen Systemtheorie eine umfassende systemische Präventionstheorie erstellt. Er leitet unter anderem das 2-jährige Weiterbildungsangebot MAS Prävention und Gesundheitsförderung.
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15.30 Uhr
| Pause |
16 Uhr
| Abschluss | Erkenntnisse von „2010“ Ausblick auf „2011“ |
Günther Ebenschweiger Geschäftsführer von aktivpräventiv – Plattform für Kriminalprävention Wissenstransfer und Vernetzung GmbH. Präsident des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention Leiter der Polizeiinspektion Finanz in Graz |
16.30 Uhr
| Moderation | Prävention: Was nehme ich mit? Was lasse ich da? Was brauche ich in der Zukunft? |
Dr. Peter Altmann Systemischer Organisationsentwickler und Unternehmensberater, Psychologe Lebens und Sozialberater, Eingetragener Mediator, Theaterpädagoge und Schauspieler |
17 Uhr
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