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Kooperationspartner

Hermann Schützenhöfer

Hermann Schützenhöfer

Landeshauptmann von Steiermark

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Kinder und Jugendliche sind die schwächsten Glieder in unserer Gesellschaft, gleichzeitig ruht in ihnen die Zukunft unseres Landes. Daraus resultiert die große Bedeutung unserer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Leider sind sie es auch, die besonders oft Opfer von Gewalt – sei es physische oder psychische – werden. Hier gilt es anzusetzen, Bewusstsein zu schaffen und hinzuschauen. Der 5. Österreichische Präventionskongress, der in diesem Jahr in Graz stattfindet ist ein wichtiger Impuls in die richtige Richtung, denn Gewalterlebnisse in jungen Jahren wirken sich vielfältig auf die Gesundheit und die Entwicklungschancen der Mädchen und Buben aus.

Als Landeshauptmann der Steiermark unterstütze ich daher sehr gerne den Präventionskongress. Richtig eingesetzt können Prävention, Intervention und Unterstützungsangebote diesen furchtbaren Gewaltkreislauf unterbrechen und den jungen Menschen eine positive Zukunft eröffnen. Besonders dem Kampf gegen häusliche Gewalt wird bei diesem Kongress eine große Bedeutung zukommen. Diese oft nicht auf den ersten Blick sichtbare Gewalt, die in vielen Fällen die Ursache von großem Leid ist, zu thematisieren, ist eine wertvolle Initiative.

An dieser Stelle heiße ich alle Gäste im „Grünen Herzen Österreichs“ herzlich willkommen und mein Dank gilt all jenen, die sich im Rahmen dieses Kongresses in der Steiermark weiterbilden und über dieses sensible Thema diskutieren. Ebenso danke ich jenen, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beitragen: den Referentinnen und Referenten, aber auch den Organisatoren, dem Österreichischen Zentrum für Kriminalprävention mit Präsident Günther Ebenschweiger sowie der Plattform für Kriminalprävention.

Ich wünsche Ihnen allen auch weiterhin viel Erfolg bei Ihren vielfältigen Tätigkeiten zum Wohle unserer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie eine gelungene Veranstaltung.

Ein steirisches „Glück auf!“

Hermann Schützenhöfer

Hermann Schützenhöfer
Landeshauptmann der Steiermark

Siegfried Nagl

Mag. Siegfried Nagl

Bürgermeister der Stadt Graz

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Gewalt ist ein Teil unseres täglichen Lebens. Ständig prasseln Meldungen über die Medien auf uns ein und man würde am liebsten einen Knopf drücken um diesem Bombardement mit negativen Meldungen über brutale Gewalt, Terror und Krieg zu entkommen.

Diesen Knopf soll man auch regelmäßig schalten, denn sonst gerät die eigene Seele aus dem Gleichgewicht.

Leider gibt es aber neben der medial kolportierten Gewalt auch eine über die kaum berichtet wird, die aber, wenn man sich die tatsächlichen Zahlen ansieht die Gewalt in der Öffentlichkeit (Überfälle, Terror etc.) deutlich übersteigt.

Es ist die Gewalt, die in den Familien passiert.

Spricht man mit Mitarbeiterinnen des Gewaltschutzzentrums wird einem ganz schummrig, denn von Schlägen bis zu Vergewaltigungen gehen die Verbrechen, häufig an Kindern verübt, in den eigenen vier Wänden. Und diese Gewaltexzesse bleiben meist ungesühnt, aus Scham der Opfer, oder aus falsch verstandener Solidarität mit Verwandten.

Der 5. Präventionskongress in Graz nimmt sich heuer dieses Themenbereichs an.
Ich hoffe auf großes Interesse und rege Teilnahme!

Ihr

Siegfried Nagl

Siegfried Nagl

Erich Marks

Erich Marks

Geschäftsführer des Deutschen Präventionstages (DPT)

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Der Deutsche Präventionstag ist, wie in den Vorjahren, erneut sehr gerne Partner des nunmehr 5. Österreichischen Präventionskongresses.

Das Schwerpunktthema des Kongresses "Stark gegen häusliche Gewalt: Kinder und Jugendliche schützen und stärken" wurde von den Veranstaltern wiederum bewusst und gelungen gewählt.

Gerade in Zeiten eher irrational und allgemein steigender Kriminalitäts- und Gewaltfurcht erscheint es wichtig, die immer noch häufigsten Gewaltorte, in der Familie und im sozialen Nahraum, besonders in den Blick zu nehmen und zu thematisieren.

Wie bedeutend der erweiterte Themenkomplex der häusliche Gewalt im vergangenen Jahrzehnt im gesamten deutschsprachigen wahrgenommen, diskutiert und präventive Maßnahmen hervorgebracht hat, zeigt die Fülle und Vielfalt der Treffer, wenn man beispielsweise die Onlinedokumentationen unter www.praeventionstag.de oder die Präventions-Onlinesuche www.dpt-map.de befragt bzw. sogar auf die vergangenen 25 Jahre schaut und einen Ausblick wagt unter www.gewalt-praevention.info.

Den Organisatoren des 5. Österreichischen Präventionskongresses gratuliere ich zu einem wiederum anspruchsvollen und interessanten Kongressprogramms und allen Teilnehmenden wünsche ich neue Erkenntnisse, interessante Diskussionen sowie gute Ermutigungen für die eigene Arbeit in Präventionspraxis, Präventionspolitik und Präventionsforschung.

Erich Marks