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Vorbeugen statt die Scherben aufzusammeln

Menschen brauchen Visionen. Visionen sind der Ansporn, um neue Wege zu beschreiten und gleichzeitig Ermutigung zu erzeugen.

Für eine Gesellschaft sind Visionen und Utopien wichtig, um eine Zukunftsorientierung anzustreben. Allerdings können die heutigen „Visionen“ mit dem Wort „Kapitalismus“ und „Individualismus“ (oder vielleicht eher mit „Egoismus“) beschrieben werden; das heißt kurz gesagt „Geld- und Eigeninteressen“!

Allerdings ist bei all diesem Streben etwas auf der Strecke geblieben; der Mensch!

Wir haben uns damit und insbesondere unseren Kindern einen schlechten Dienst erwiesen. Wir haben damit die sichtbare Menschlichkeit, das zwischenmenschliche Vertrauen, das Übernehmen von Verantwortung für uns und andere und eine für eine pluralistische Gesellschaft zwingend erforderliche Verbindlichkeit verloren.

Eine der bedeutendsten Auswirkungen daraus ist mit dem Begriff „Schuld“; natürlich immer der anderen, zu umschreiben. Es findet sich immer ein Schuldiger „der Schuld“ daran hat, dass ...; und da spare ich mir jetzt die vielen Attribute mit denen „die Schuld“ jemand anderem zugeschrieben wird.

Mit diesen Schuldzuweisungen schaffen wir praktisch täglich statt Menschlichkeit, Verständnis, Unterstützung, Begegnung, uvm. Hilflosigkeit, Zorn, Überforderung, Unverständnis, Angst, Trauer ...; und damit pauschal und permanent „Opfer“, die wir mittlerweile in den verschiedensten Facetten geworden sind!

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen brauchen wir Ermutigung, brauchen wir jemanden, der uns zumindest symbolisch an der Hand nimmt und hilft, wieder Visionen für eine neue liebevolle, zärtliche, verständnisvolle, berührende, angstfreie, eigenverantwortliche und verbindliche Zukunft zu denken.

„Vorbeugen statt die Scherben aufzusammeln“ ist meine Vision, um mit primärer (Kriminal-)Prävention Österreich aus dem „Reparaturmodus“ zu führen und mit einer aktiven Präventionskultur zu starten.

Die Aktion „Ich bin dabei, weil ...“, die im Rahmen des 5. Österreichischen Präventionskongresses gestartet wird, soll so das Interesse und Engagement an einer aktiven Präventionskultur wecken; für unsere Kinder, für uns selbst und für unsere gemeinsame  Zukunft!

 

Günther Ebenschweiger
Präsident und Geschäftsführer

Folgende Rückmeldungen haben uns bisher erreicht:

Ich engagiere mich, weil ich insbesondere Väter zur Verantwortung für eine friedliche Kindheit ohne Gewalt bei ihren Töchtern und Söhnen motivieren möchte.”

Gerhard Hafner

Ich bin dabei, weil ich Familien dabei helfen möchte, wieder ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander zu erleben und weil ich daran glaube, dass Menschen und Systeme sich verändern können.”

Monique Hoyer

Ich engagiere mich für Prävention, weil glückliche Kinder eine bessere Zukunft schaffen.“

Prof. Dr. Thomas Hestermann

Ich bin dabei, weil ich verhindern möchte, dass Kinder ihr Leben lang Opfer von häuslicher Gewalt sind und gleichzeitig die erwachsenen Beziehungs-Opfer, das soziale Umfeld und die Gesellschaft ermutigen will, gegen diese die Kinder so schädigende Gewalt eine verantwortungsvolle Haltung einzunehmen.“

Günther Ebenschweiger

Ich bin dabei, weil Gewalt die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt, und ich denke, wir haben alle eine moralische Pflicht, dazu etwas beizutragen. Dazu ist ein Leben in Gewalt – ob als Täter oder Opfer spielt keine Rolle – kein gutes Leben!.“

Prof. DDr. Martin Killias

Ich engagiere mich, weil ich mir wünsche, dass jeden Tag mehr Kinder glücklich und unbeschwert aufwachsen können.“

Mag.a Martina Maier

Ich engagiere mich, weil alle Kinder, unabhängig ihres Alters und ihrer Herkunft, ein Recht auf Schutz haben.“

Dr.in Brigitte Niederer Blatter

Ich engagiere mich, weil hinlänglich bewiesen ist, dass Gewalt die Entwicklung der Kinder nachhaltig schädigen kann.“

Katrin Meier

Ich bin dabei, weil ich es aushalten kann.“

Ich engagiere mich, weil mir Zeugenschaft, Parteilichkeit und Mitgefühl für Betroffene sehr wichtig sind.“

Mir ist Prävention wichtig, weil rasche, professionelle Hilfe essentiell für die Verarbeitung ist.“

Mag.a Iris Trawöger

Ich bin dabei, weil es mir wichtig ist, ein Teil eines Netzwerkes zu sein.“

Ich engagiere mich, weil ich den Betroffenen eine Stimme geben will.“

Mir ist Prävention wichtig, weil vorab etwas zu tun und nicht erst wenn bereits etwas passiert ist.“

Mag. Dr. Thomas Beck

Ich engagiere mich, weil wir mit unseren Kindern auch unsere Zukunft schützen.“

Dr. Andreas Jud

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