Sehr geehrte Damen! Sehr geehrte Herren!

„Das geht zu weit!“ – Wie begegnen wir Grenzüberschreitungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen?

Unter diesem Motto lade ich Sie herzlich zum 2. Österreichischen Präventionskongress am Mittwoch den 24. und Donnerstag den 25. November im Congress Graz ein.

Ich freue mich, dass wir aufgrund des Erfolges des 1. Österreichischen Präventionspreises 2008 mit über 20.000 Teilnehmenden bei 123 eingereichten Projekten und des 1. Österreichischen Präventionskongresses 2009 auch heuer wieder namhafte internationale Expertinnen und Experten zu diesem aktuellen Thema gewinnen konnten.

Was erwartet Sie?

Grenzüberschreitungen von Kindern und Jugendlichen, Jugendkriminalität bis hin zur Gewalt durch Jugendgangs bzw. -gruppierungen und das Thema Amok stehen nach wie vor im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Aber auch Grenzüberschreitungen gegenüber Kindern und Jugendlichen sind zur Zeit von höchster Brisanz – Stichwort: sexueller Missbrauch – Kinderpornografie ...

Eltern, KindergärtnerInnen, LehrerInnen, Sozial- und JugendarbeiterInnen, die MitarbeiterInnen im Bereich der Gesundheitsförderung, PolizistInnen, JustizwachebeamtInnen usw., generell die Gesellschaft ist gefordert – und damit gleichzeitig vielfach auch überfordert –, durch Grenzen Orientierung zu geben, ohne selbst Grenzen zu überschreiten.

Der Präventionskongress 2010 greift dieses sehr komplexe Handlungsgebiet auf, das unsere Gesellschaft tagtäglich emotionalisiert und berührt, vielfach aber auch überfordert und hilflos macht.

Der Präventionskongress 2010 sieht es als Auftrag, mit diesem Thema erneut die Vernetzung der verschiedensten Akteure anzustreben, die Prävention in den Bereichen Kriminalprävention und Gesundheitsförderung von der Theorie bis zur Praxis aufzuzeigen und insbesondere Handlungsanleitungen, Lösungsvorschläge und Strategien zu diskutieren.

Lösungsvorschläge und Strategien werden aber nicht nur Erwachsene diskutieren, sondern auch bis zu 220 Kinder und Jugendliche, die über den Kooperationspartner „KindUNI Graz“ im Rahmen von speziell für diese Zielgruppe thematisierten aus ausgerichteten Workshops teilnehmen.

Daher wird dieses umfassende Themengebiet zunächst in Vorträgen, Workshops und Praxisforen interdisziplinär diskutiert, der gemeinsame Versuch wird gewagt, „Grenzen“ zu definieren, um in weiterer Folge, auf die Analyse aufbauend, gemeinsame theoretische und praktische Handlungsanleitungen, Lösungsansätze und Strategien zu erarbeiten. Gleichzeitig wird aber auch theoretisches und praktisches Wissen über Projektmanagement und Vernetzung vermittelt und im Sinne eines positiven Agierens über Elemente wie Motivation, Verständnis, Mut, Engagement usw. informiert und diskutiert.

Der Präventionskongress 2010 wird mit „Das geht zu weit! – Wie begegnen wir Grenzüberschreitungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen?“ aufzeigen, welche präventiven, gesundheitlichen, persönlichen, strukturellen, gesellschaftlichen, politischen und medialen Anforderungen bzw. Annäherungen in Österreich erforderlich sind, und gemeinsam österreichische Präventions- und Interventionsstrategien mit europäischen Betrachtungen überlegen, diskutieren, festschreiben und veröffentlichen.

Kommen Sie am 24. und 25. November 2010 in den Grazer Congress!

Überzeugen Sie sich selbst von unserem Programm und handeln auch Sie nach unserem Leitspruch: Aufmerksam sein, aufmerksam machen!

 

Günther Ebenschweiger

Geschäftsführer von aktivpräventiv – Plattform für Kriminalprävention Wissenstransfer und Vernetzung GmbH.
Präsident des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention