Dokumentation » Präventionspreis
2. Österreichischer Präventionspreis
Am Abend des 24. November 2010 luden wir im Rahmen des Österreichischen Präventionskongresses zu unserer Abendveranstaltung in den Karmeliterhof. In diesem gemütlichen Rahmen konnten sich unsere TeilnehmerInnen bei kulinarischen Köstlichkeiten, serviert von plü107 Catering (Jugend am Werk) sowie musikalischer Umrahmung junger Gesangstalente vernetzen und austauschen. Weiters wurde an diesem Abend zum zweiten Mal der „Österreichische Präventionspreis“ verliehen. Unter dem Titel „Grenzen-Los! Gegenwart und Zukunft der digital natives“ haben wir ganz Österreich aufgefordert beim Ideenwettbewerb mitzumachen.
Insgesamt wurden 16 Projekte aus den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg eingereicht.
WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN FÜR IHR (KRINIMAL)PRÄVENTIVES ENGAGEMENT!
Alle Projekte wurden von einer vierköpfigen Jury unabhängig voneinander nach einem Punktesystem bewertet. Bei der Auswahl der Jurymitglieder haben wir vor allem darauf geachtet, dass die Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen durchleuchtet werden. So bestand die Jury aus der forensischen Psychologin Frau Maga. Anita Raiger, dem Buchautor und langjährigen Journalisten Werner Kopacka, dem Leiter der Präventionsabteilung im Innenministerium Mag. Herwig Lenz sowie dem Bundesschulsprecher Philipp Pinter, der die Projekte gemeinsam mit seinem Team bewertet hat. Aus diesen Bewertungen ergaben sich vier gleichwertige Siegerprojekte, die jeweils 1.000 Euro Preisgelder erhalten haben. Gespendet wurden diese von Bundeskanzler Werner Faymann (1.000 Euro), Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer (1.000 Euro) sowie dem Bürgermeister der Stadt Graz, Mag. Siegfried Nagl (2.000 Euro).
DANKE AN ALLE JURYMITGLIEDER FÜR IHR ENGAGEMENT SOWIE UNSEREN POLITIKERN FÜR DIE BEREITGESTELLTEN PREISGELDER!
Die Siegerprojekte
„Trau dich – sprich darüber; OHNE Gewalt geht´s besser“
Bundesland Kärnten
Mag. Cindy Jagenteufel – selbständige Psychologin und Präventionstrainerin
Beschreibung:
Das Konzept des Workshops geht von den Problemen der Kinder im Alter zwischen dem zehnten und achtzehnten Lebensjahr aus. Ob in der Schule, auf der Straße oder in der Freizeit: Vielen Kindern fehlen die notwendigen kommunikativen und interaktiven Kompetenzen, sodass sie in angespannten sozialen Situationen oft überfordert sind. Grundsätzlich versteht man unter „Gewaltprävention“, dass Kinder und Jugendlichen lernen, mit Konflikten im Alltag umzugehen. Der pädagogische Präventionsansatz versucht in erster Linie zu verhindern, dass Mädchen und Jungen Opfer von Gewalt werden. Während des Workshops in der Klasse werden in den Einheiten immer der Klassenlehrer, die jeweilige Vertrauensperson der Schüler, mit eingebunden, sodass dieser als „normaler Teilnehmer“ in Augenhöhe mit seinen Schülern aktiv am Kurs teilnimmt.
„Selber Schuld“
Bundesland Salzburg
Mathias Schuh – die theaterachse
(Auf Anregung der Kinder und Jugendanwaltschaft OÖ)
Beschreibung:
Theaterstück zum Thema Mobbing und Gewalt in der Schule. Anhand realer Beispiele entwickelt und im Projekt KIJA on tour eingebunden mit Lehrerfortbildungen (Oberösterreich) und Nachbereitung in Form von Workshops an den Schulen, für die einzelnen Klassen durchgeführt von zwei PädagogInnen der Kija.
„Voll daneben – mittendrin“
Bundesland Steiermark
Helmut Steinkellner – Caritas Steiermark
Beschreibung:
DVD Dokumentation zum Thema: „Werte und Wertepolitik betreffend junger Menschen im öffentlichen Raum“. Mittels kritischer Betrachtungen anerkannter internationaler ExpertInnen soll der Diskurs erweitert werden und auch die politische Dimension des Themas aufgezeigt werden.
„Abgedrehte Gewalt“
Bundesland Vorarlberg
Simon Kresser – OJA Lauterach
Cornelia Reibnegger – OJA Hard
Roman Zöhrer – Culture FactorY Lustenau
Beschreibung:
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Kombination aus Film- und Fotoworkshops mit Jugendlichen der Offenen Jugendarbeit dreier Gemeinden. Im Projekt fand eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt statt. Rassismus, Vorurteile, Vandalismus, verbale- und körperliche Gewalt,… – davon handeln die entstandenen Plakate und Spots.














